Kindersitze

Kindersitze sind in verschiedene Gewichtsklassen unterteilt:

Kindersitze: Für die Wahl des Kindersitzes sind Alter und Gewicht Ihres Nachwuchses entscheidend. Dementsprechend ist die Klassifizierung von Kindersitzen nach Gewichtsklassen: Gewichtsklasse 0 für Babys von 0 bis 10 Kilogramm geeignet, was einem Alter von 0 bis 9 Monaten entspricht. Klasse 0+ kann sogar bis zu 13 Kilogramm und eineinhalb Jahre alt verwendet werden.
Kindergartenkinder von 3 bis 7 Jahren mit einem Gewicht zwischen 15 und 25 Kilogramm können in einem Sitz der Gewichtsklasse II sitzen.
Konstruktion und Verarbeitung

Wie man Kindersitze im Auto anbringt Kindersitze aller Gewichtsklassen können mit Dreiergurten oder der Isofix-Halterung des Autos gesichert werden. Letzteres ist ein im Auto verankertes Zusatzgerät, das in den meisten Neuwagen zu finden ist. Babyschalen der Gewichtsklassen 0 und 0+ führen Sie gegen die Fahrtrichtung. Stellen Sie den Kindersitz niemals auf einen Sitz mit einem Airbag, da dies bei einem Unfall schwerwiegende Folgen haben kann. Gut zu wissen: Bei vielen Fahrzeugen können die Airbags deaktiviert werden, damit Ihr Baby auf dem Beifahrersitz sicher sitzt. Viele Baby-Rocker haben einen Sitzverkleinerer, der den Kopf des Neugeborenen in den ersten Monaten besonders gut schützt. Wenn die Oberseite des Kopfes des Kindes nicht mehr sicher in der Schale ist, ist es Zeit, zur nächsten Gewichtsklasse zu wechseln. Kindersitze der Klassen II und III sind Sitzerhöhungen mit Rücken- und Schlafstützen ohne eigenes Gurtzeug. Das Kind wird dann mit dem normalen Schultergurt festgeschnallt.

Das sollten Sie bei einem Kauf eines Kindersitzes beachten:

In Deutschland zugelassene Autositze haben eine achtstellige Testnummer, die mit 04 beginnt. Einige Automobilhersteller geben Tipps, welche Modelle sich besonders für ihre Fahrzeuge eignen. Darüber hinaus prüfen unabhängige Stellen wie die Stiftung Warentest regelmäßig die Qualität, Sicherheit und Handhabung von Kindersitzen. Wenn Sie einen Kindersitz der Klasse I wählen, muss der Kopf Ihres Kindes in einer angemessenen Position sein – falls nicht ist der Kindersitz zu klein. Auf der anderen Seite können die Autositze der Klasse II individuell angepasst werden: die Breite des Sitzes und die Höhe der Kopfstütze können an die Größe Ihres Nachwuchses angepasst werden. Für längere Fahrten ist ein Kindersitz mit verstellbarer Rückenlehne praktisch. Statt auf einem kompletten Kindersitz der Gewichtsklasse III zu fahren, schon Verschiedene Abdeckungen für Kindersitze. Da das Material während der Fahrt oft strapaziert wird, sind besonders dunkle, schmutzabweisende Stoffe zu empfehlen. Vor allem in Babyschalen sollte auf einen abnehmbaren und waschbaren Bezug geachtet werden. Unser Tipp: Lassen Sie die Kleinen bei der Wahl von Farbe und Design mitbestimmen. Schließlich möchten sie sich auf ihren Kindersitz setzen und die Fahrt genießen.

Kindersitze können Lebensretter sein

Der Gesetzgeber schreibt die Verwendung von Kindersitzen vor – und bei jeder Fahrt eines Kindes bis zu zwölf Jahren unter 1,50 Meter Höhe. Eltern sollten dies nicht als Angriff betrachten, sondern für die Sicherheit ihrer Kinder im Auto. Denn nur angeschnallt und in einem hochwertigen Kindersitz sind die Kleinen im Falle eines Unfalls vor ernsthaften Verletzungen geschützt. Eine Tatsache, die allen Eltern wichtig sein sollte – schließlich ist nichts wichtiger als das Wohlergehen unserer Kinder.
Kleinere Sitzerhöhungen können Kinder ab 6 Jahren benutzen.